Kirche 2022 – unsere Diözesanvorsitzende Viola gestaltet mit

Erschienen am 29. Januar 2020 in Allgemein

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Daniela Ziegler

 

„In meiner Kirche muss etwas passieren. Ich habe Lust, Zeit und Energie mich einzubringen und einzusetzen für eine gerechte Kirche, die von und für ihre Mitglieder lebt und offen ist gegenüber den Anfragen und Anliegen aller Menschen, die mutig voranschreitet und agiert, nicht reagiert.“

Diese zwei Sätze drücken meine ganz persönliche Motivation aus, mich in der katholischen Kirche zu engagieren und damit habe ich mich um einen der 15 Plätze beworben, die vom BDKJ, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, vergeben wurden. 15 Plätze von insgesamt 230, die die Versammlung des Synodalen Weges bilden.

Syno- was? Der Synodale Weg ist der „Zukunftsprozess“ der katholischen Kirche in Deutschland, der im vergangenen Dezember begann und zwei Jahre lang dauern soll. Das Treffen aller Mitglieder nennt sich Synodalversammlung und hier soll insbesondere über die vier Themenfelder „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“, „Priesterliche Existenz heute“, „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ und „Leben in gelingenden Beziehungen“ beraten werden. Die inhaltliche Arbeit läuft in den sogenannten Synodalforen ab, denen jeweils 30 Personen angehören sollen. Ein gutes Einführungsvideo findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=VwA3HPYevu0&feature=emb_logo

Mein Name ist Viola Kohlberger, ich bin 28 Jahre alt und seit über 21 Jahren in der katholischen Jugendverbandsarbeit aktiv. Seit gut einem Jahr darf ich mich nun als Diözesanvorsitzende der DPSG Augsburg engagieren und bin darüber auch im BDKJ Augsburg aktiv. Davor war ich viele Jahre Leiterin in meinem Heimatstamm Mariä Himmelfahrt in Landsberg am Lech.

Was sehe ich nun als meine Aufgabe im Synodalen Weg an? Ich möchte mich als Vertreterin der Jugend für ein besseres Verständnis der gemeinsamen Themen und den Abbau von Unverständnis bzw. Missverständnissen einsetzen, denn nur auf einer gemeinsamen Basis kann gute und ergebnisorientierte Zusammenarbeit gelingen. Außerdem möchte ich über meine Facebookseite, meinen Instagram-Account und auf der Homepage der DPSG Augsburg von meinen Erfahrungen berichten und es so vielen Interessierten ermöglichen, den Prozess quasi hautnah mitzuverfolgen. Ich freue mich auf diesen gemeinsamen Weg!

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